Fertiggestelltes Timber-Frame-Wohnhaus · Frankreich

Languille

Ein 200 m² großes Wohnhaus in einem architektonischen Schutzgebiet, als bioklimatischer Wohnraum konzipiert und mit sorgfältig detaillierter Lärchen-Claire-Voie-Bekleidung umhüllt.

Dieses Projekt erforderte besondere Detailgenauigkeit, da das Haus in einem architektonischen Schutzgebiet liegt und einer bioklimatischen Planungslogik folgt. Lokales Klima, thermischer Komfort, Dauerhaftigkeit der Fassade und die visuelle Integration des Gebäudes mussten technisch und architektonisch zusammenwirken.

FrankreichTimber Frame200 m²BioklimatischAbgeschlossen
Bekleidungsholz≈ 30 m³ Lärche
Lattenformat40 × 40 mm
Fugenabstand8 mm Claire-Voie-Rhythmus
SchutzWerkseitig aufgetragenes Öl + UV-Membran

Projektüberblick

Bioklimatisches Denken, ausgedrückt durch Holzpräzision, zurückhaltende Detaillierung und eine dem Schutzgebiet angemessene Architektursprache.

Die Planung dieses Hauses reagiert sowohl auf ökologische Logik als auch auf den sensiblen Kontext. Aufgrund der Lage im architektonischen Schutzgebiet mussten sichtbare Holzfassade, Dachgeometrie, Öffnungen und Terrassenlinien innerhalb einer disziplinierten architektonischen Sprache funktionieren.

Allein für die Bekleidung wurden rund 30 m³ Lärche eingesetzt. Die Außenhaut besteht aus 40 × 40 mm Lärchenelementen mit 8 mm Abstand und erzeugt eine fein abgestimmte Claire-Voie Optik. Auf Wunsch des Kunden wurde vor der Lieferung im Werk eine spezielle Ölbehandlung aufgebracht. Hinter der sichtbaren Bekleidung schützt eine spezielle UV-Membran die darunterliegende Timber-Frame-Konstruktion und den übrigen Wandaufbau.

Projektumfang

Engineering, lokale Genehmigungen, vollständige Wandaufbauten, TGA-Umfang und vertragliche Leistungen bleiben projektspezifisch und werden durch das freigegebene Lieferpaket definiert.

Languille – Projektansicht
Languille – Projektansicht
Wohnarchitektur im SchutzgebietTimber Frame mit Lärchenbekleidung, ausgelegt auf bioklimatische Leistung und sensible visuelle Integration

Technische Highlights

Bekleidungsgeometrie, Fassadenschutz und disziplinierte Detaillierung prägten den Erfolg dieses Projekts.

Obwohl das Haus warm und schlicht wirkt, basiert die Gebäudehüllenlösung auf kontrollierter Holzdetaillierung und einem klaren Verständnis dafür, wie die sichtbare Bekleidung mit der geschützten Wandkonstruktion dahinter interagiert.

01

Bioklimatische Planungsabsicht

Klimareaktion und thermischer Komfort waren von Beginn an grundlegend

Das Projekt wurde als bioklimatischer Wohnraum konzipiert. Lokales Klima, Komfort, Exposition und Umweltressourcen wurden als Bestandteil des architektonischen und konstruktiven Ansatzes betrachtet.

02

Lärchen-Claire-Voie-Fassade

40 × 40 mm Lärchenelemente mit 8 mm Fugen erzeugen den endgültigen architektonischen Ausdruck

Die sichtbare Bekleidung nutzt einen regelmäßigen Lattenrhythmus, der dem Haus seine markante Textur verleiht und gleichzeitig eine klare, zeitgenössische Erscheinung bewahrt, die zum Schutzgebiet passt.

03

Werkseitig aufgebrachte Schutzstrategie

Im Werk wurde Spezialöl aufgetragen, eine UV-Membran schützt die dahinterliegenden Schichten

Da die Fassade sichtbares Holz verwendet, mussten Schutzbehandlungen vor der Montage festgelegt werden. Der Kunde wünschte eine spezielle Ölbehandlung im Werk; zusätzlich wurde eine UV-beständige Membran zum Schutz des darunterliegenden Timber-Frame-Aufbaus integriert.

04

Detaillierung unter besonderer Kontrolle

Übergänge, Öffnungen, Dachkanten und Schnittstellen mussten einen hohen visuellen Standard erfüllen

In einem architektonischen Schutzgebiet zählen kleine Details. Der Erfolg des Projekts hängt nicht nur vom Hauptwandsystem ab, sondern auch von der präzisen Ausführung an Türen, Fenstern, Terrassenanschlüssen und Entwässerungselementen.

ERGIO-Relevanz

Wo vorgefertigter Holzbau ausdrucksstarke Fassaden und anspruchsvolle architektonische Randbedingungen unterstützt.

Der genaue vertragliche Umfang wird projektspezifisch definiert. Diese Punkte beschreiben die sichtbare Lieferlogik und die professionelle Relevanz dieses Holzbauansatzes.

01

Timber-Frame-Struktur hinter einer hochwertigen Fassade

Das Projekt zeigt, wie ERGIOs Holzfertigung Wohnhäuser unterstützen kann, bei denen die sichtbare Architektursprache von der Genauigkeit der Tragstruktur und Schnittstellen abhängt.

02

Fassadenorientierte Detaillierung

Sichtbare Lattenbekleidung erfordert eine präzise Ausrichtung an Öffnungen, Kanten und Installationsdurchführungen, wodurch Produktionspräzision besonders wichtig wird.

03

Projektspezifische Umweltreaktion

Bioklimatische Planung, Holzschutz und lokale Exposition beeinflussen Aufbau und Detaillierungsstrategie des freigegebenen Projekts.

04

Architektonische Sensibilität in regulierten Kontexten

Arbeiten in Schutzgebieten erfordern häufig eine engere Verbindung zwischen architektonischer Absicht und baubaren technischen Lösungen. Frühe Koordination ist hier entscheidend.

Verbundener Workflow

Von der bioklimatischen Absicht zur präzisen Holzausführung.

ERGIO unterstützt Produktionsplanung und Fertigung innerhalb des vereinbarten Holzbauumfangs. Planungsgenehmigungen, gebäudebezogene Konformität, Fundamente, TGA-Arbeiten und nicht beauftragte Baustellenleistungen verbleiben beim benannten Projektteam.

01

Architektonische und ökologische Definition

Der Kontext des Schutzgebiets und die bioklimatischen Ziele legen von Beginn an die visuelle Sprache, Fassadenrandbedingungen und Prioritäten der Gebäudehülle fest.

02

Koordination von Timber Frame und Fassade

Tragende Wandgeometrie, Bekleidungsraster, Membranschutz und Öffnungspositionen werden so abgestimmt, dass die sichtbare Holzhaut kohärent bleibt.

03

Werksvorbereitung

Holzelemente werden gefertigt und die gewünschte Ölbehandlung im Werk aufgebracht, während die verdeckten Schutzschichten zur Unterstützung des Fassadensystems vorbereitet werden.

04

Baustellenmontage und Oberflächenqualität

Vor Ort hängt das Endergebnis von der sauberen Ausführung der Bekleidungsfugen, Terrassenübergänge, Fensterlaibungen, Entwässerungselemente und aller weiteren sichtbaren Schnittstellen ab.

Professionelle Projektanfrage

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